Mutvilla

Mutvilla ist als Gruppe inaktiv. Sie lebt von den Menschen, die sie gestalten wollen. Als Polit- oder Freizeitgruppe, mit Vorträgen oder Selbsterfahrung.

Mutvilla Party am 17.11.!

Queerblock meets Mutvilla
Samstag, 17. November 2012
22:00
♥ ♥

Party zur 2. Langen Nacht der Diskriminierungsfreien Szenen!

Woohooooooooooo!

Enchanting performances at 11.45
Cathrinsche
Patsy l‘Amour laLove
Berta von Bad Plack
Mimi Monstroe
Roga- Pedra
Dragzhaufen

Afterwardsy Fancy Dancy Musicy by
Lisalotta Polyprop
Gil Kremmer
Sarah Adorable
Radio Gaga & LCavaliero

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http://www.suedblock.org
http://diskriminierungsfreieszenenfueralle.wordpress.com/

Workshop für Trans* mit Behinderung und chronischen Erkrankungen

Am 17.11. organisiert Mutvilla im Rahmen der 2. Langen Nacht der diskriminierungsfreien Szenen einen´Workshop:

Workshop: Trans* mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen – wie inklusiv ist queer?
TrIQ e.V. (Glogauer Str. 19) um 13 Uhr

In diesem Workshop sollen Trans*-Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen die Möglichkeit erhalten, sich über ihre Erfahrungen in queeren Kontexten austauschen zu können. Ein Kernaspekt soll die Frage nach der Barrierefreiheit sein und ob sich Trans*-Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen selbstverständlich dort bewegen können, wo Politik, Party und Kontakte gemacht und geknüpft werden. Herzlich eingeladen sind auch Nichtbehinderte, die sich für das Thema interessieren und etwas über häufig unsichtbar gemachte Erfahrungen aus der Sicht von Trans*-Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen über Räume und deren Möglichkeiten, aber auch Beschränkungen lernen möchten.

Der Workshop wird geleitet von Till Amelung, BA in Geschlechterforschung und Geschichte, derzeit Student in MA Geschlechterforschung, außerdem Aktivist in Sachen Trans*-Politik und Inhaber einer Projektstelle zur Verbesserung der Situation von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen an der Georg-August Universität Göttingen.

„Alles Jack, oder? Homonormativität in Science Fiction-Fernsehserien des 21. Jahrhunderts“ – Vortrag und Screening mit Uta Scheer

Dienstag, 03.07.2012, 20 Uhr, Tante Horst (Oranienstraße 45, U Moritzplatz)

«Homosexuelle Charaktere gehören, nach vielen Anlaufschwierigkeiten, inzwischen auch in weltweit verbreiteten Science-Fictionfernsehserien zum festen Repertoire. Besonders gefeiert – sowohl vom LGBTQ-Publikum als auch von Kritiker*innen – wird dabei das Doctor Who-Spinoff Torchwood, das mit Captain Jack Harkness sicherlich die eindrücklichste nicht-heterosexuelle Figur des 21. Jahrhunderts aufweist. Doch Jack war nicht lange allein: Im ersten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends boten (und bieten) SF-TV-Serien immer wieder (mehr oder wenig regelmäßig) queere und/oder transgender Charaktere auf, z. B.: Stargate Universe, Terminator – The Sarah Chronicles, Virtuality, Battlestar Galactica u. a. Aber aus einer queer-theoretischen und intersektionalen Perspektive ist erhöhte Sichtbarkeit allein kein Faktor, der für einen „Fortschritt“ in der Repräsentationspolitik stehen kann. In dem Vortrag sollen diese Repräsentationen daher kritisch hinterfragt werden und vor allem in Hinblick auf Homonormativität untersucht werden.»

Uta Scheer ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler*in & Schreibberater*in an der Uni Göttingen. Schwerpunkte: Science Fiction & Horror, Geschlechterforschung, Queer Studies, Critical Race & Whiteness Studies.

Empowerment-Workshop für Trans* mit Till Amelung am 19.06.

Dieser Workshop ist ausschließlich für Trans*.

Di., 19.06., 17-19 Uhr, FAQ Infoladen (Jonasstraße 40)
Empowerment-Workshop für Trans* zum Thema Medizin, Ärzt_innen, Pathologisierung

Die Medizin hilft Trans*-Menschen ihre Bedürfnisse nach körperlichen Veränderungen umzusetzen, deshalb kommen viele Trans*-Menschen nicht umhin, sich Mediziner*innen gegenüber zu outen.

Doch Trans*-Menschen können auch trans*-unabhängig Patient*innen sein. Leider wissen viele Mediziner*innen kaum etwas über die pathologisierenden Lehrmeinungen hinaus über Trans*-Menschen und so sehen sich Letztere mit der großen Unsicherheit aber auch Angst vor möglichen Diskriminierungen belastet, wie sie mit ihrem Trans*-Sein gegenüber dieser Gruppe unerfahrener Medizin*erinnen umgehen sollen.

In diesem Workshop möchte ich allen Teilnehmer*innen einen Erfahrungsaustausch über bisherige trans*-unabhängige Kontaktem it Ärzt*innen, aber auch die Erarbeitung von Strategien ermöglichen, mit denen sie medizinischem Personal gegenüber ihr Recht auf diskriminierungsfreien Umgang mit ihnen als Patient*innen bewusst wahrnehmen können.

Till Amelung leitet ein Aufklärungsprojekt in der Lehre der Universitätsmedizin Göttingen und hat darüber hinaus eine Vielzahl an persönlichen Erfahrungen als Patient im Laufe seines Lebens gesammelt.

Der Workshop wird von Mutvilla im Rahmen des TCSD-Workshopprogramms organisiert. Hier gehts zu dem kompletten Programm!